Wiederkehr und Antithese

Zyklische Komposition in der Lyrik Ingeborg Bachmanns


40,00 € *

1. Auflage, 2011
261 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5897-6
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Probleme der Dichtung. Studien zur deutschen Literaturgeschichte, Band: 44
lieferbar: 22.07.2011

Schlagwörter: Gedichtzyklus /Bachmann, Ingeborg, Lyrik /Moderne, Erinnerungskultur, Selbstinszenierung, lyrische, Lyrik /nach 1945, Gedichtzyklen, Celan, Paul, Bachmann, Ingeborg, Gedächtniskultur


Bereits seit den siebziger Jahren betont die Forschung Ingeborg Bachmanns besondere Vorliebe für zyklische Komposition. Bezogen auf die Lyrik, fragt die vorliegende Arbeit erstmals eingehend nach den Gründen für diese Affinität, indem sie detaillierte Textlektüren, zyklustheoretische Gesichtspunkte, textgenetische Aspekte und den Blick auf Bachmanns Strategien der Leserlenkung zueinander in Beziehung setzt.

Dabei meint der zugrunde gelegte Zyklusbegriff weniger ein Formprinzip, als vielmehr ein kombinatorisches Verfahren, das Einzeltexte in ein diskursives Verhältnis setzt. Bachmanns Gedichtzyklen sind Spannungsgefüge aus Kontrasten und widerstreitenden Impulsen, die jenseits von Harmonisierungszwängen einen Sprachprozess permanenter Neu- und Umakzentuierung inszenieren. Damit wird der Zyklus für Bachmann zum Modus der (poetologischen) Selbstverständigung und zum prädestinierten Diskussionsort ethisch-ästhetischer Konfliktfragen vor dem zeithistorischen Hintergrund nach 1945.

""
Catriona Firth in: The Year´s Work in Modern Language Studies, 2011, vol. 73 (2013), 376ff

""
Karl Ivan Solibakke in: Journal of Austrian Studies, Vol. 45:3-4 (2012), 176ff

""
Jost Schneider in: Germanistik, Bd. 52 (2011), Heft 3-4, 909f [5765]