Comenius in Heidelberg

Student in Heidelberg – Lehrer der Menschheit


Mitarbeit v. (als Hg.): Kirsten-Heike Pistel

1. Auflage, 2014
180 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6216-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Geschichte
Reihe: Heidelberger Schriften zur Universitätsgeschichte, Band: 2
lieferbar: 11.06.2014

Schlagwörter: Frühe Neuzeit, Heidelberg /Universitätsgeschichte, Comenius, Johann Amos, Reformpädagogik, Hortus Palatinus, Tschižewskij, Dimitrij, Friedenspädagogik, Pansophie, Komensky, Jan Amos


2013 jährte sich die Immatrikulation von Comenius in Heidelberg zum 400. Mal. Aus diesem Anlass entstand die Idee zum vorliegenden Band, in dem die Beziehung des großen Theologen und philosophischen Pädagogen zu Heidelberg im Fokus steht. Hier begann er seine pädagogischen Ideen zu entwickeln und entwarf Konzepte für seine später in ganz Europa verbreiteten Werke.

Der Band beleuchtet nicht nur die Wiederentdeckung des verschollenen Hauptwerks Comenius‘ im Jahre 1935 durch den später in Heidelberg forschenden und lehrenden Slavisten Dimitrij Tschižewskij, sondern geht auch auf seine Vorstellungen einer befriedeten Welt ein, die in Heidelberg durch den Pädagogen Hermann Röhrs weiterentwickelt wurden. Mit seinem Anspruch „Alle alles ganz zu lehren“ kann Comenius als Begründer des pansophischen Gedankens einer ‚Schule für Alle‘; gelten. Für die heutige Zeit sind seine Bücher von besonderer Relevanz, da sie in Zeiten ständiger Bildungsreformen ein grundsätzliches Verständnis von Pädagogik bieten.

 
 
 

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Rebecca Rose in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, 74 (2015), 421ff

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Isabella Walser in: Ianus, Nr. 36/2015, 87f

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Rüdiger Störkel in: Nassauische Annalen, 126 (2015), 482

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Hans-Martin Mumm in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, 2015, Jg. 19, 284f

Inhalt (PDF 480kB)