Kontingenz und Ordo

Selbstbegründung des Erzählen in der Neuzeit


1. Auflage, 2000
189 Seiten

ISBN: 978-3-8253-0995-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Neues Forum für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Band: 7
lieferbar: 05.09.2000

Schlagwörter: Erzähltheorie, Zufall /i. d. Literatur, Kontingenz /i. d. Literatur, Schlegel, Friedrich, Melancholie, Spenser, Edmund, Cavendish, Margaret, Apuleius


Die Beiträge des Bandes haben zum Gegenstand, die ästhetisch inszenierte Relation von Kontingenz und Ordo in narrativen Texten näherhin zu beschreiben, damit zugleich den Nachweis zu führen, dass das Erzählen in der Neuzeit sich in Folge dieser Relation selbst begründet bzw. begründen muss: Der 'discours' restituiert, hochkomplex und äußerst fragil, einen Ordo, den die 'histoire' desavouiert - und umgekehrt. Erzählen und 'Wahrnehmung' stehen somit in einer Interrelation, die ein eindeutiges 'Prae' und 'Post' letztlich ausschließt, die es unentscheidbar macht, ob eine neue 'Wahrnehmung' ein neues Erzählen generiert oder ob ein neues Erzählen eine neue 'Wahrnehmung' konstituiert: die ursächliche Kontingenz des Ordo bedingt einen Ordo der Kontingenz.