Der Dichter und die Kunst

Kunstkritik in Frankreich. Baudelaire, Gautier und ihre Vorläufer Diderot, Stendhal und Heine


34,00 € *

Mitarbeit v.: Ulrike Riechers

1. Auflage, 2019
319 Seiten

ISBN: 978-3-8253-4632-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Romanistik
Reihe: Reihe Siegen. Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft, Band: 180
erscheint voraussichtlich: 23.09.2019

Schlagwörter: Kunstkritik, Frankreich, 19. Jahrhundert, Malerei, Bildende Kunst, Baudelaire, Charles, Diderot, Denis, Gautier, Théophile, Heine, Heinrich, Stendhal, Kunstwerk, Empathie, Salon, Phantasmagorie, Synästhesie, Ästhetik


Wie brachten die Dichter dem großen Publikum die Kunstwerke nahe, die in den öffentlichen ‚Salons‘ in Paris im Rhythmus von ein oder zwei Jahren ausgestellt wurden? Kunstkritik war oft nicht nur Kritik, sondern poetische Gestaltung des im Kunstwerk enthaltenen emotionellen Gehalts. Bildbetrachtung wurde als ein den ganzen Menschen erfüllendes Erleben angesehen. Persönliche von einem Kunstwerk ausgelöste Assoziationen und Glücksempfinden wurden kontrovers diskutiert; Stendhal beurteilte die Qualität eines Gemäldes nach seiner gleichsam erotischen Ausstrahlung; Diderot und Heine nutzten die Besprechung der Ausstellungen zu Plaudereien über Politik und Religion. Gautier wurde in seiner Leidenschaft für das tiefgründig Schöne zum Wegbereiter des ‚fin de siècle‘. Baudelaire formulierte Vorbehalte gegenüber dem sich bildenden Impressionismus sowie der Malerei seines Freundes Manet und skizzierte seine Vision der Moderne.

 
 
 

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