'A Quoi Bon La Litterature?'

Eugène Ionescos Poetik des Ausdrucks


1. Auflage, 2005
265 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5114-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Kartoniert
Fachgebiet: Romanistik
Reihe: Studia Romanica, Band: 130
lieferbar: 02.09.2005

Schlagwörter: Poetik, Ionesco, Eugène, Absolute Sprachkritik, Ionesco, Eugéne, Rumänische Literaturwissenschaft


Sensibilisiert durch die Existenzphilosophien des 20. Jahrhunderts hat sich Eugéne Ionesco sein Leben lang mit der Frage des Absoluten beschäftigt, hinsichtlich dessen sich der literarische Ausdruck notwendig als unzureichend erweist. Als Nachahmung des Seins eignet der schriftlichen Form stets ein Moment der Mittelbarkeit, welches das Absolute gerade kategorisch ausschließt. Kraft dieser Unzulänglichkeit läßt sich Ionescos Nachdenken über den Ausdruck und dessen Implikationen - Widersprüchlichkeit, Rhetorik, Originalität, Emotionalität und Schweigen - als eine Art Antipoetik lesen. Sie legt den Grund zu einem literarischen Werk, das, in zwangsläufigem Widerspruch zu sich selbst, nicht aufhören kann, nach der eigenen Existenzberechtigung zu fragen.

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Arnold Arens in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Bd. 245, Jg. 160 (2/2008), 4461ff

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Michèle Mattusch in: Zeitschrift für Balkanologie, 44 (2008), 2, 277ff