Pindarrezeptionen

Sechs Studien zum Wandel des Pindarverständnisses von Erasmus bis Herder


1. Auflage, 2005
239 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5148-9
Sortiment: Buch
Ausgabe: Leinen
Fachgebiet: Klassische Philologie
Reihe: Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften, Neue Folge, 2. Reihe, Band: 117
lieferbar: 21.02.2006

Schlagwörter: Pindarus, Rezeption, Geschichte 1500-1800, Herder, Johann Gottfried, Winckelmann, Cowley, Ben Abraham, Jonson, Johann Joachim, Pindaricks, Erasmus von Rotterdam


Die Arbeit untersucht den Wandel des europäischen Pindarverständnisses: Bereitet Erasmus der Wiederentdeckung des princeps lyricorum den Weg, so bildet Herder einen Höhepunkt der enthusiastischen Rezeption, die im 19. Jahrhundert rasch verebbt. Pindar dient als Paradigma heterogener Diskurse, angefangen von der Rhetorik, Theologie und Philosophie bis zur Etymologie, Übersetzungstheorie, Kulturgeschichte, Poetologie und Geschichtsphilosophie. Diese unterschiedlichen Zugänge werden exemplarisch vorgestellt: an Erasmus, den englischen Pindaricks, dem Berliner Rektor Damm und Winckelmann, den ersten Übersetzungen ins Deutsche wie auch an Goethes Sturmlied und Herder. Dieser zieht die Summe seines Jahrhunderts und weist über dessen Grenzen hinaus.

Der Autor ist erster Preisträger des "Heidelberger Förderpreises für klassisch-philologische Theoriebildung"

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Michel Briand in: Revue de philologie de littérature et d´histoire anciennes, 2006, LXXX, 2, 390ff

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Beate Czapla in: Anzeiger für die Altertumswissenschaft, Bd. LXI, 1./2. Heft, 2008, 26ff

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Pierre Somville in: L´Antiquité Classique, 76, 2007, 667

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Pascale Hummel in: Gnomon, Bd. 79 (2005), Heft 5, 463ff