Wolfgang Clemen im Kontext seiner Zeit

Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte vor und nach dem Zweiten Weltkrieg


Mitarbeit v. (als Hg.): Andreas Höfele, Manfred Pfister

1. Auflage, 2009
218 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5404-6
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Anglistik/Amerikanistik
Reihe: Anglistische Forschungen, Band: 389
lieferbar: 26.02.2009

Schlagwörter: München, Wissenschaftsgeschichte, Universitätsgeschichte, Hochschulpolitik, Clemen, Wolfgang, Literaturwissenschaft, Theorie der, Shakespeare-Forschung


Aus verschiedenartigen Perspektiven werden in vierzehn Beiträgen Werk und Wirken von Wolfgang Clemen (1909-1990) im Kontext seiner Zeit erläutert und im Rückblick bewertet. Die Bedeutung von NS-Regime und Krieg für eine Karriere als Universitätslehrer, die Zwischenstellung der Anglistik zwischen deutschen und englischen Wissenschaftstraditionen, die Grenzgänge der Literaturwissenschaft zwischen nüchterner Textanalyse und dem Nachvollzug künstlerischer Kreativität, der Zustand dieser Wissenschaft vor ihrer Theoretisierung und der Mehrwert, den die Theoriebildung brachte, oder auch die besondere Verpflichtung der Literaturwissenschaft gegenüber dem Leser – derartige Themen von allgemeinerem Interesse kommen in den Blick. Die politischen Dimensionen seiner Autoritätsposition, die Clemen eher ignorierte, werden ebenso ausgeleuchtet wie die gesellschaftlichen Verpflichtungen, die er sich im Namen seiner Wissenschaft zu eigen machte. Eindrucksvoll dokumentiert das Buch die Bedeutung des Persönlichen in der Wissenschaft.

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Frank-Rutger Hausmann in: Shakespeare-Jahrbuch, Bd. 146/2010, 264ff

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Uwe Meyer in: Anglia, Bd. 129 (2011), Heft 1-2, 177ff

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Christa Jansohn in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Bd. 247, Jg. 162 (2/2010), 412ff

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Till Kinzel in: Informationsmittel (IFB), http://ifb.bsz-bw.de/ifb2/bsz303625341rez-1.pdf?id=2883

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Frank-Rutger Hausmann in: Süddeutsche Zeitung, 14. Mai 2009, S. 14

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Till Kinzel in: Freiheit der Wissenschaft, 2/2009, 27