Noch nie war das Böse so gut

Die Aktualität einer alten Differenz


1. Auflage, 2011
361 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5776-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 295
lieferbar: 23.01.2012

Schlagwörter: Shakespeare, William, Ethik, Goethe, Johann Wolfgang von, Wirtschaftsethik, Kant, Immanuel, Sündenfall, Moralphilosophie, Gut und Böse, Rechtsstaatlichkeit, Böse, das, Gute, das, Faust-Stoff


Das Böse hat Konjunktur – und bleibt doch unberechenbar. Lassen sich dennoch angemessene Strategien des Umgangs entwickeln, die weder die prekäre Faktizität des Bösen noch seine historische Tiefendimension ausblenden? Ausgehend von dieser Leitfrage nähert sich der vorliegende, interdisziplinär breit angelegte Band dem vielschichtigen Phänomen des Bösen in praxeologischer Perspektive. So fokussiert er Möglichkeiten eines – ästhetisch wie wissenschaftlich reflektierten – ,guten‘ Umgangs mit dem Bösen. Dabei zeigt sich, dass dies nur unter Beachtung der unaufhebbaren Verwiesenheit von Gut und Böse gelingen kann. Im fächerübergreifenden Dialog der Beiträge entstehen so Reflexionen auf Dialektik, Differenz und Paradoxien der Fundamentalkategorien Gut und Böse von wissenschaftsethischer wie grundlagentheoretischer Brisanz.
Der Band bietet einen gesonderten Schwerpunkt zu Marcel Beyers ‚Kaltenburg’, einem Schlüsselroman zu Konrad Lorenz, dem Autor von ‚Das sogenannte Böse’.

 
 
 

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Wolfgang Kaufmann in: Das Historisch-Politische Buch, 61 (2013), Heft 6, 685 [766]

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