Agens, Rezipient, Patiens – semantische Rollen basieren auf grundlegenden Urteilen, die Menschen über Ereignisse machen können: wer es tat, wem es geschah und was sich dabei veränderte. Semantische Rollen bestimmen maßgeblich die Gestalt eines Satzes. Eine Beschäftigung mit ihnen ist somit wichtig für ein besseres Verständnis der deutschen Grammatik, aber auch für stilistische Feinheiten wie etwa die Verwendung des Passivs und die Anordnung der Satzglieder.
Semantische Rollen werden in Grammatikhandbüchern selten systematisch behandelt, obwohl es über sie eine Fülle wissenschaftlicher Literatur gibt. Dieser Band bereitet die wichtigsten Erkenntnisse über semantische Rollen schrittweise und leicht nachvollziehbar auf. Der in den einzelnen Kapiteln vermittelte Stoff kann jeweils anhand von Aufgaben selbst erprobt werden.
Das Buch kann als Grundlage für Lehrveranstaltungen dienen, eignet sich aber auch für das Selbststudium.

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Martin Mostýn in: Studia Germanistica, Nr. 12/2013, 103f

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Sascha Bechmann in: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft, Bd. 6 (2014), 5ff

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Klaus Welke in: Germanistik, Bd. 53 (2012), Heft 3-4, 385f [1881]

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Gert Loosen in: Sprachtheorie und germanistische Linguistik, 23.1 (2013), 116ff

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Giovanni Gobber in: L´Analisi Linguistica e Letteraria, 1, anno XX/2012, 139

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Christa Dürscheid in: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, LXXIX. Jg., Heft 2 (2012), 230ff