»A la recherche de l’homme perdu«

Literarische Ethik in den Romanen von Jean Echenoz, Jean-Philippe Toussaint und Michel Houellebecq


35,00 € *

1. Auflage, 2014
237 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6281-2
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Romanistik
Reihe: Studia Romanica, Band: 183
lieferbar: 25.02.2014

Schlagwörter: Romantheorie, literarische Anthropologie, Literarische Ethik, Houellebecq, Michel, Toussaint, Jean-Philippe, Echenoz, Jean, französische Literatur /20. Jahrhundert, Nouveau Roman, ethical turn, Postmoderne


Die vorliegende Studie bietet eine neuartige Lesart des französischen Gegenwartsromans an. So wird anhand dreier Romane der vieldiskutierten und doch sehr gegensätzlichen Autoren Jean Echenoz, Jean-Philippe Toussaint und Michel Houellebecq aufgezeigt, dass das Ergründen ihres literarischen Projekts einer stärkeren Hinwendung zu ihrem ethischen und anthropologischen Fragehorizont bedarf. Aber auch das Schreiben und Lesen selbst wird bei ihnen zu einem Akt literarischer Ethik, dessen Gelingen und Scheitern vielfach thematisiert wird. Offenbar wird hierbei, dass alle drei Autoren, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise, auf die Spurensuche nach verlorenen Potentialen der Gattung Roman gehen und ihn so, nach seiner Dekonstruktion im ‚Nouveau Roman‘, als Medium einer Befragung der ‚condition humaine‘ wiederbeleben.

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Christopher Fenwick in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, 127/1-2 (2017), 111ff

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Birgit Schönwälder in: Romanische Forschungen, 127 (2015), Heft 2, 269ff