Mit der Entstehung von Schrift vor rund 5000 Jahren kam es auch zur Herausbildung von Institutionen, die sich der Pflege und Bewahrung des Schriftguts widmeten. Faßt man die materiellen Gestalten der Schriftmedien unter dem Namen »Buch« und die Ausprägungen ihrer Tradierungsinstitutionen unter dem Namen »Bibliothek« zusammen, kommt eine seit 5000 Jahren währende Symbiose von Buch und Bibliothek in den Blick, deren Relevanz für die Kulturgeschichte gar nicht überschätzt werden kann.

Das ‚Jahrbuch für Buch- und Bibliotheksgeschichte‘ möchte dieser Symbiose in ihren historischen Spielräumen nachgehen, eine Brücke zwischen (bibliothekarischer) Praxis und (kulturwissenschaftlicher) Medientheorie und -geschichte schlagen und einen Dialog zwischen allen an buch- und bibliothekshistorischen Fragen Interessierten ermöglichen. Die Herausgeber setzen darauf, daß sich wieder ein Bewußtsein dafür entwickeln kann, wie sehr jedes geborgene historische Faktum nicht nur unseren Blick auf die Geschichte selbst verändert, sondern wie gut auch die bibliothekarische Praxis in ihren mannigfachen Alltagsbezügen beraten wäre, ihre Wurzeln und die Relevanz von fünf Jahrtausenden Tradition nicht zu vergessen.

 
 
 

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Peter Vodosek in: Bibliothek - Forschung und Praxis, 42.3 (2018), 497ff

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Simone Finkele in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 165 (2017), 459f

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Gerd Brinkhus in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, 76 (2017), 565ff, URL: https://www.kgl-bw.de/anlagen/zwlg_76_2017_rezensionen.pdf

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M. Schmitz in: Scriptorium / Bulletin Codicologique, LXXI (2017/1), 51 [122], 61f [143], 87 [210]

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Axel Kuhn in: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Bd. 19 (2017), 151

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Thomas Keiderling in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, 64.5 (2017), 301f

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Wolfgang Schmitz in: Informationsmittel (IFB), 25 (2017), 3 [04], URL: http://www.informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=8499

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Rudolf Neumaier in: Süddeutsche Zeitung, 10.1.2017, Feuilleton, S. 13

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