Fiktion der Fiktion

Begründung und Bewahrung des Erzählens durch theoretische Selbstreflexion im Erzählwerk N. Hawthornes und E.A. Poes


1. Edition, 2000
727 Pages

ISBN: 978-3-8253-1042-4
Product: Book
Edition: Hardcover
Subject: Anglistik/Amerikanistik
Series: Anglistische Forschungen, Volume No.: 281
Available: 21.09.2000

Keywords: Poe, Edgar Allan, Metafiktion, Hawthorne, Nathaniel, amerikanische Literatur /19. Jahrhundert, Amerikanische Renaissance


Die Arbeit beschreibt mit Hawthorne und Poe die "Amerikanische Renaissance" als Kristallisationspunkt poetologischer Erzählliteratur. Sie tut dies nicht von einem Metafiktionsbegriff aus, der sich als Synonym für den postmodernen Roman seinen speziellen Erkenntnisskeptizismus und Anti-Realismus herausgebildet hat, sondern aus der programmatischen Erzähltradition der amerikanischen romance. Denn diese bedient sich gewachsener Formen der intertextuellen und textimmanenten Kritik; sie nutzt insbesondere das Theoriepotenzial des Aristotelischen Mimesis-Begriffs, Platons Zwei-Welten-Modell und Teilhabe-Gedanken, den "transzendenten" religionstypologischen Denkmodus bzw. die "transzendentale" Reflexion im Kontext der deutsch-romanistischen Identitätsphilosophie und der Platonischen Anamnesis-Lehre zum Aufbau selbstbezüglicher Reflexionssysteme.

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Eva-Sabine Zehelein in: Amerikastudien / American Studies, 50, 3 (2005), 539ff