Schriftstellerische Inszenierungspraktiken – Typologie und Geschichte


1. Edition, 2011
436 Pages

ISBN: 978-3-8253-5869-3
Product: Book
Edition: Hardcover
Subject: Germanistik
Series: Beihefte zum Euphorion, Volume No.: 62
Available: 28.06.2011

Keywords: Massenmedien, Massenkultur, Autornamen, Öffentlichkeit, literarische, Internet-Blogs, Selbststilisierung, Fremdinszenierung /Literaturbetrieb, Inszenierungspraktiken /Literaturbetrieb, Selbstinszenierung, schriftstellerische, Autorschaft


Wer literarische Texte schreibt, will auch wahrgenommen werden. Aufmerksamkeit erlangen Autoren jedoch nicht allein durch ihre Texte, sondern auch (heute vielleicht mehr denn je) durch prägnante Selbstdarstellungen. Der Inszenierungsdruck auf Autoren wächst seit der Etablierung des literarischen Marktes im 18. Jahrhundert, und die Medienevolution sowie der Boom massenkultureller Unterhaltungsangebote seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweitern die Formensprache und den Hallraum der Inszenierungspraktiken. Seitdem scheint das Stilisierungsrepertoire zwar grundsätzlich durchgespielt, in vielfältigen Variationen ist es aber bis heute konstitutiv für die Struktur und das Funktionieren literarischer Öffentlichkeit. Für solche Inszenierungsstrategien entwickelt der Band ein Analyseinstrumentarium, und er führt von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart, von Martin Luthers reformatorischen Resonanzstrategien bis zu Rainald Goetz’ Internet-Blogs, durch die Geschichte schriftstellerischer Inszenierungspraktiken.

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Seán M. Williams in: Modern Language Review, Vol. 107.4 (2012), 1297ff

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Claudia Albert in: Arbitrium, 30 (2012), Heft 3, 286ff

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Claudia Hillebrandt in: IASL online, 30.5.2012 [http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3545]

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Marc Reichwein in: literaturkritik.de, Nr. 12/2011, URL: http://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16097