Mit dem Begriff der Leseszene knüpft vorliegender Band an den bereits etablierten Begriff der Schreibszene an und nähert sich einer theoretischen Bestimmung der Leseszene von den Lektüren her. Poetische und poetologische, (literatur-)geschichtliche sowie materiale und auch mediale Dimensionen werden anhand einer Vielzahl beispielhafter Szenen des Lesens vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersucht.

Im Mittelpunkt stehen das (Lese-)Begehren ebenso wie die Bedingungen und die Schauplätze der Lektüre, ihr Personal sowie eine Vielzahl an Praktiken, Gegenständen und Gesten des Lesens. Besonderes Augenmerk gilt der Gattungs- und Formenvielfalt von Leseszenen, der auch formal Rechnung getragen wird: Neben wissenschaftlichen Aufsätzen versammelt der Band zudem Gespräche, poetologische, essayistische sowie literarische Beiträge zur Leseszene.

 
 
 

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Martin A. Hainz in: Journal of Austrian Studies, 54.3 (2021), 142-145

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Luisa Banki in: Zeitschrift für Germanistik, XXXI - 3/2021, 575-578, hier: 576-577

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Klaus Müller-Wille in: Orbis Litterarum, 76 (2021), 151-152

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Ulrich Klappstein in: literaturkritik.de, 10/2020, URL: https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=27212

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