Das Spiel mit Fiktion. Ästhetische Selbstreflexion in der italienischen Gegenwartsliteratur

Eine Typologie metafiktionaler Erzählverfahren


1. Edition, 2011
238 Pages

ISBN: 978-3-8253-5806-8
Product: Book
Edition: Hardcover
Subject: Romanistik
Series: Studia Romanica, Volume No.: 165
Available: 01.02.2011

Keywords: Subjektivität, italienische Literatur, Metafiktion, Calvino, Italo, Spiel, ästhetisches, Illusionsbrechung, Malerba, Luigi, Vassali, Sebastiano, Eco, Umberto, anni di piombo, Selbstreflexion, literarische, Ästhetik /Gegenwartsliteratur


Texte, die sich selbst hinterfragen und auf spielerische Art und Weise ihren Artefaktcharakter und das damit verbundene Kunstsystem zur Diskussion stellen, haben seit dem 20. Jahrhundert Hochkonjunktur.
Vorliegende Studie widmet sich zunächst der Erstellung und Erweiterung eines begrifflichen Inventars zur Erfassung selbstreflexiver literarischer Formen. In anschaulichen Einzelanalysen ausgewählter Texte von Autoren wie Malerba, Vassalli, Morselli, Bufalino, Veronesi oder Ballestra werden dann Funktionen und Formen der ästhetischen Selbstreflexion untersucht. Die Textbeispiele belegen, dass innerhalb der europäischen selbstreflexiven Literatur die italienische Gegenwartsliteratur einen besonderen Platz einnimmt: Neben ästhetischen Begriffen wie „Autor“, „Leser“, „Fiktion“ werden darin vor allem auch aktuelle medientheoretische und soziopolitische Fragen sowie verschiedene Aspekte des zeitgenössischen Kunst- und Literaturbetriebs thematisiert und kritisch reflektiert.

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Susanne Kleinert in: Romanistisches Jahrbuch, 62 (2011), 279ff