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Ironie und Parodie im zeitgenössischen Roman der Chicanos/as


1. Auflage, 2003
392 Seiten

ISBN: 978-3-8253-1366-1
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Anglistik/Amerikanistik
Reihe: American Studies – A Monograph Series, Band: 98
lieferbar: 06.03.2003

Schlagwörter: Ironie, Chicanos, Roman, Englisch, Geschichte 1972-1993, Chicanas, Lateinamerika, Parodie, Mexiko, Acosta


In den kritischen Studien zur zeitgenössischen Chicano/a-Literatur ist wiederholt von Strategien des Widerstandes und der Oppositionalität zu lesen. Der Ironie und der Parodie als Form ironischer Gestaltung ist in
diesem Zusammenhang bisher nur wenig Beachtung geschenkt worden. Die Untersuchung konzentriert sich
daher auf eine systematische Explikation der Funktionsweise von Ironie und Parodie als Verfahren einer
gebrochenen Perspektivierung im mexikanisch-amerikanischen Gegenwartsroman.

Den Interpretationen ausgewählter Texte werden einige grundlegende Überlegungen zur Parodie, Ironie und
Komik, aber auch zur Diskurstheorie und zu Fragen der Identität und Ethnizität vorangestellt. Dabei nehmen die
Probleme einer Integration rassischer und ethnischer Traditionen in die komplexen Entwicklungsprozesse einer
modernen und postmodernen Welt einen zentralen Stellenwert ein. In ihrer (post-)modernen Ästhetisierung
fungieren Ironie und Parodie auch in Prosatexten anderer ethnischer Autor(inn)en als künstlerisches
Instrumentarium und kulturelle 'Überlebensstrategie'. Als Perspektiven der Inkongruenz und der Negation tragen
sie somit in entscheidendem Maße zu einer neuen ethnischen Auffassungsweise von Welt bei.

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Michael Porsche in: American Literary Scholarship, 2003-1, 536f

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Thomas Leuchtenmüller in: Neue Zürcher Zeitung, 11.10.03, Feuilleton