Baltisches Welterlebnis

Die kulturgeschichtliche Bedeutung von Alexander, Eduard und Hermann Graf Keyserling. Beiträge eines internationalen Symposions in Tartu von 19. bis 21. September 2003


Bearb. v.: Liina Lukas

1. Auflage, 2007
586 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5376-6
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 248
lieferbar: 17.09.2007

Schlagwörter: Kongress, Dorpat (2003), Fin de Siècle, Lebensphilosophie, Baltikum, Keyserling, Alexander, Keyserling, Eduard, Keyserling, Hermann, Estland, Naturforschung, Schule der Weisheit


Die Familie Keyserling ragt in der Kulturgeschichte des Baltikums heraus durch Bedeutung, Gesinnung und Nachwirkung. Alexander Graf Keyserling (1815–1891) war einer der wichtigsten Naturwissenschaftler und Forschungsreisenden der Region, als Landespolitiker vertrat er Estland am russischen Kaiserhof. Eduard von Keyserling (1855–1918), der kurländische Erzähler von europäischem Rang, zeichnete ein poetisches wie ironisches, aber liebenswürdiges Bild des Adels im Fin de siècle. Hermann Graf Keyserling (1880–1946), der philosophische Schriftsteller, Weltreisende und Begründer der Darmstädter „Schule der Weisheit“, sah es als Aufgabe von Esten und Letten an, künftig an Stelle der Deutschen die Idee der Autonomie zu vertreten. Die Keyserlings waren der Landschaft ihrer Heimat verbunden, im Gedächtnis bleiben sie als baltische Weltbürger.

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Michael Garleff in: Nordost-Archiv, XIX (2010), 259ff

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Martin Klöker in: Germanistik, Bd. 49 (2008), Heft 3-4, 895 [6017]

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in: Gnostika, Nr. 38, März 2008, 106f