Kunst und Empfindung

Zur Genealogie einer kunsttheoretischen Fragestellung in Deutschland und Frankreich im 18. Jahrhundert



Wie funktioniert das Empfindungsvermögen? Welche Rolle spielt die Kunst in der Entwicklung dieses Vermögens und in der Erziehung des Menschen überhaupt? Ziel des vorliegenden Bandes ist es, zu untersuchen, wie deutsche und französische Autoren des 18. Jahrhunderts diese Fragen zu b eantworten versucht haben. Die Denker der Aufklärung (von Wolff bis Kant, über Bodmer, Breitinger, Baumgarten, Sulzer, Moritz und viele andere) hatten in dem Moment, wo sie die Ästhetik "erfanden", eine neue Darstellung des Menschen umrissen, in der das Empfindungsvermögen eine zentrale Rolle spielen sollte. Von einer animalischen Kraft, die Mensch und Tier gemein ist, entwickelt sich das Empfindungsvermögen hin zu einer rein menschlichen Fähigkeit, ja wird zum Schlüssel des Verständnisses des "ganzen Menschen". Diese Entwicklung wurde im 18. Jahrhundert von französischen und deutschen Autoren vorbereitet. Der vorliegende Band beleuchtet dieses Ineinander der französischen und deutschen Auffassungen einer neuen Vorstellung des Menschen und seiner Kunst.

 
 
 

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CHristophe Henry in: Frankreich-Forum, Bd. 13 (2013), 269ff

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Gérard Laudin in: Dix-huitième Siècle, no. 46 (2014), 751f

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Tomas Sommadossi in: Arbitrium, 32 (2014), Heft 2, 204ff

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Irene Schütze in: sehepunkte, 13 (2013), Nr. 9 [http://www.sehepunkte.de/2013/09/22001.html]

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in: literaturkritik.de, Nr. 9/2012, URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=17115

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