Erzähllogiken in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Akten der Heidelberger Tagung vom 17. bis 19. Februar 2011



Erzählen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Zu allen Zeiten haben Menschen erzählt. Aber nicht zu allen Zeiten haben sie auf dieselbe Weise erzählt. Dabei variieren Motive, Stoffe und Themen ebenso wie die Art und Weise, das Erzählte zu arrangieren und seine Einzelbestandteile so miteinander zu verknüpfen, dass sie den Eindruck eines kohärenten Ganzen vermitteln. Die Einsicht in die historische Bedingtheit von Erzählformen und -verfahren hat sich in der neueren Forschung zu der Forderung nach einer historischen Narratologie verfestigt. Zu einer solchen liefert dieser Band einen Baustein. Er versammelt Beiträge, die sich systematisch und in Fallstudien den Logiken spätantiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erzählens widmen. Themen sind unter anderem: Mythos, Raum- und Zeitstrukturen, Handlungsmotivation, Figurenkonstitution, historische Theoriebildung, Erzähl- im Verhältnis zu Bildlogiken, Strategien des Erzählens im Epos, in der Novellistik und im pikarischen Roman.

Teil 4: Zeit, Erzählung und Raum in Augustinus’ ›Confessiones‹

ISBN: 978-3-8253-9303-8
Ausgabe: PDF
lieferbar: 08.02.2016



 
 
 

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Claude Lecouteux in: Le Moyen Âge, CXXI-2015.2, 475f

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Gert Hübner in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, Bd. 137 (2015), Heft 3, 518ff

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Heiko Hartmann in: Mediaevistik, 27/2014, 371ff

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Jan Alexander van Nahl in: literaturkritik.de, 3/2014, URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18939

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