Buchreihen

Die neulateinische Bibliothek

Herausgegeben von Daniela Mairhofer (Princeton), Gernot Michael Müller (Bonn), Florian Schaffenrath (Innsbruck) und Hartmut Wulfram (Wien)

Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert entstand in Europa und auch darüber hinaus ein umfängliches Korpus an Texten in lateinischer Sprache, das eine Vielzahl von Gattungen abdeckte, die vom Epos bis zum Geschichtswerk, vom Epigramm bis zum Roman und vom Liebesgedicht bis zur Tragödie reichen. Dieser ebenso vielfältige wie wirkungsmächtige Bereich der frühneuzeitlichen Literatur ist jedoch im 19. und 20. Jahrhundert zum Großteil in Vergessenheit geraten. Die Reihe ‚Die neulateinische Bibliothek‘ setzt sich zum Ziel, literarisch und kulturgeschichtlich bedeutende Werke der neulateinischen Literatur im lateinischen Original und in deutscher Übersetzung einer breiten (und nicht unbedingt lateinkundigen) Leserschaft zugänglich zu machen. Begleitet werden die Editionen von einer Einleitung und Erläuterungen, die das jeweilige Werk in seinen frühneuzeitlichen Entstehungs- und Wirkungskontext einordnen, den historischen Hintergrund und die Gattungstradition beleuchten sowie Sprache, Stil und gegebenenfalls Metrik kommentieren.

Die neulateinische Bibliothek